Das Wetter hat es uns in letzter Zeit nicht leicht gemacht. Schnee, Eis, Tauwetter und neuer Schnee machen die Bedingungen auf unserem Trainingsplatz zu einer Herausforderung. Daher wurde am Samstag die Einheit kurzerhand nach Stavenhagen in die schöne Reuterstadt verlegt. Getroffen haben wir uns am Parkplatz „Ivenacker Tor“, wo wir mit einer kleinen Begrüßung und Übungen zur Leinenführigkeit und Unterordnung begonnen haben. Nach zwei Wochen Pause waren die Hunde anfangs noch aufgeregt und wollten sich lautstark begegnen. Doch die Unruhe legte sich schnell und die Routine half unseren Vierbeinern, sich schnell auf das Training zu fokussieren.
Dann ging es auch schon vom Parkplatz in Richtung Marktplatz. Eine schöne Aufgabe im Stadttraining ist es, an Ampeln zu warten und den Hunden Geduld beizubringen wenn Autos vorbeifahren oder Passanten an ihnen vorbeigehen. Beide Situationen begegneten uns auf unserem Weg und in beiden Fällen blieb unsere Gruppe ruhig, auch wenn die Neugierde auf die fremden Artgenossen bei dem ein oder anderen Hund groß war.
Am Marktplatz angekommen wurde natürlich die schöne Kulisse des Fritz-Reuter-Denkmals genutzt um ein Gruppenbild zu machen, anschließend drehten wir mit weiteren Übungen aus dem Bereich Leinenführigkeit und Grundgehorsam unsere Runden auf dem Marktplatz. Auch ein paar Tricks wurden gezeigt und damit der Grundstein für kommende Auftritte gelegt. Denn in bekannter Umgebung klappt es meist gut mit den kleinen Kunststückchen. Doch auch das unbekannte Umfeld und die Geräuschkulisse der Stadt lenkten Loki nicht ab, als er Pfötchen gab, tanzte und durch die Arme sprang.
Als nächstes ging es dann hoch zum Schloss, wo wir ein weiteres Gruppenbild festhielten. Da allerdings kurz darauf die Vorbereitungen für ein Trauung anliefen, hielten wir uns nicht weiter auf und setzten unseren Weg durch den Schlosspark fort. Dort wartete auch schon die nächste kleine Herausforderung auf uns und unsere Vierbeiner. Überall von den Anhöhen rodelten Kinder, johlten und stapften durch den Schnee mit ihren Schlitten. Nicht gerade ein alltäglicher Anblick für die Hunde. Aber auch das brachte sie nicht aus der Ruhe. So umrundeten wir das Schloss auf seiner Anhöhe und kehrten auf den Marktplatz und schließlich auf den Parkplatz zurück. Zum Abschied bildeten wir abermals einen Kreis, vollzogen ein paar Kehrtwenden mit den Hunden und verabschiedeten uns schließlich wieder voneinander. Nach diesem Auswärtstraining waren alle zufrieden und die Hunde vor allem K.O. von all den Eindrücken. Und wir bleiben gespannt, wo es uns bei dem weiterhin winterlichen Wetter zum nächsten Training hin verschlägt.
