Die Kegeltradition setzt sich fort

Lange musste eine Tradition des Vereins aufgrund der Coronabestimmungen pausieren. Jetzt konnten sich die Hundefreunde Hobby Dogs e.V. am 20.01.2023 endlich wieder zum Kegelabend zusammenfinden. Dieser fand wieder in der Kegelbahn Altentreptow statt. In einer lustigen Gesellschaft von achtzehn Hundefreunden haben wir den Abend gemütlich beisammen gesessen, gut gegessen und sechzehn Sportfreunde von uns haben sich in einem kleinen Wettkampf miteinander gemessen. 

Gemietet waren drei Kegelbahnen, die mit je 10 Würfen in zwei Durchgängen bespielt wurden. So kam jeder Kegelnde auf insgesamt 60 Würfe – die dem ein oder anderen auch am nächsten Tag noch in den Muskeln zwickten. Dass die Pause von zwei Jahren dabei auf die Leistung geschlagen hat, kann man jedoch nicht behaupten. Frauen und Männer haben sich in den Punkten nicht lumpen lassen. 

So konnte bei den Männern der dritte Platz von Klaus mit 252 Punkten errungen werden, dicht gefolgt von Lothar auf dem zweiten Platz mit 256 Punkten. Den ersten Platz konnten wir gleich zweimal vergeben. Sowohl Uwe als auch Ingo erzielten eine Gesamtwertung von 258 Punkten. 

Die Frauen standen dem in Nichts nach. Auf den dritten Platz kegelte sich Ilka mit 248 Punkten. Den zweiten Platz ergatterte sich Juliane mit 270 Punkten. Ungeschlagene Spitze auf dem ersten Platz wurde Mirella mit 278 Punkten. 

Auch alle anderen Hundefreunde konnten solide Ergebnisse erzielen. Die Platzierungen wurden in einer kleinen Siegerehrung mit Urkunden gefeiert. Anschließend wurde noch gesellig beisammen gesessen und der Abend ausgewertet. Fest steht: Die Tradition wird beibehalten und auch im nächsten Jahr soll wieder ein Kegelabend stattfinden! 

Beitrag: J. Vandrey
Bilder: J. Vandrey/ M. Vandrey

Jetzt wird es wild!

Nach der Herbstwanderung Anfang November stand für die Hundefreunde Hobby Dogs e.V. noch ein weiteres Highlight auf dem Terminkalender. Am 19.11.2022 versammelten sich mehr als 20 Zweibeiner mit ihren Hunden auf dem großen Parkplatz vor dem Wildpark Güstrow. Auch wenn uns das Wetter an diesem Tag nicht gerade hold war, ging es für die bunte Truppe auf eine Führung durch den Park. Wir besuchten das freilaufende Dammwild, kamen am großen Teich mit Enten, Reihern und sogar Störchen, die vor Ort überwintern, vorbei und konnten in der Bärenhöhle einen der beiden Braunbären bei seiner Winterruhe betrachten.

Auch zu den Gehegen der Wölfe, Luchse und europäischen Wildkatzen wurden wir geführt – für die Hunde hieß es aber: Abstand halten! Das war wichtig, um die Wölfe nicht zu provozieren und keine Unruhe in das Rudel zu bringen. Wer trotzdem einen Gang direkt am Gehege vorbei wagen wollte, konnte seinen Vierbeiner kurz einem anderen Hundefreund in die Hand drücken. Es wurde sich genug Zeit für jeden genommen. Denn wenn man schon einmal so nahe an Wölfen ist, dann will man sich das nicht entgehen lassen.

Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis ging es für die Hundefreunde noch einmal quer durch den Park, um in der Gastronomie einzukehren und sich die Hände an Tee oder Kaffee zu wärmen. Hier zeigte sich wieder mal, wie schön unsere Truppe funktioniert, denn die Hunde durften natürlich mit in die Gaststube und bei ihren Familien unter dem Tisch liegen. Den Rückweg trat dann jede Familie für sich an, sodass sich jeder die Zeit nehmen konnte, die Natur zu genießen.

Wir bedanken uns bei Familie Jung für die Organisation dieses wundervollen Events!


Artikel: J. Vandrey
Fotos: J. Vandrey/ D. Zunker

Hundefreunde wandern in den Herbst

Die Sonne lacht, die Blätter zeigen ihre bunte Pracht an den Bäumen und sechzehn Hunde sind bereit, sich auf den Weg zur Burgruine Landskron zu machen.

So begann in diesem Jahr am 06. November unsere Herbstwanderung, die wieder einmal hervorragend von Familie Voß organisiert wurde. Getroffen haben wir uns an einem Feldweg hinter Wodarg. Dort war genügend Platz für alle Autos. Mit darunter auch Kennzeichen aus Anklam. Die beiden dazugehörigen Hundefreunde und ihr kleiner „Benny“ haben unseren Verein beim Camping in Klockow kennen gelernt. Nun sind sie das erste Mal mitgewandert. Für Benny ein ganz besonderes Erlebnis. So aufgeregt er am Anfang war, so ruhig wurde er mit der Zeit. Trotz einer Kolonne Quads, die uns kurz vor dem Ziel noch entgegenkamen. Am Ende hatte er sich so richtig in unser großes Rudel eingefügt.

An der Burgruine wartete Dirk von der Gaststätte „zur Linde“ aus Werder bereits auf uns. Er hatte Bierzeltgarnituren, Glühwein, Tee, Kaffee und andere Getränke schon für uns vorbereitet. Auch ein deftiger Eintopf mit Bockwurst und Knacker stand schon parat, doch zuerst wollten die sechsundzwanzig Hundefreunde die Ruine erkunden. Sogar bis hoch auf den Turm ist sie frei zugänglich. Da haben auch unsere Vierbeiner gerne die Aussicht genossen. Natürlich nur unter der nötigen Vorsicht beim Auf- und Abstieg über die Wendeltreppe.

Auch wenn die Mägen der Hundefreunde schon geknurrt haben, das Essen musste noch warten. Vorher rief unser Vorsitzender Detlev Zunker zu einem kleinen „Training ums Feuer“. Natürlich verhielten unsere Hunde sich vorbildlich. Da haben wir uns das Essen verdient – endlich!

Der Eintopf war genau das richtige für die Wanderer und sorgte wieder für warme Hände. Ein großes Lob und Dankeschön für die wunderbare Verpflegung!

Anschließend ging es wieder den gleichen Weg zurück zu den Autos. Es war wieder ein sehr schöner Ausflug. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Artikel: J. Vandrey
Fotos: J. Voß

Von Hunden, Pferden und Alpakas

Dieses Jahr fand unser alljährliches Camping-Wochenende wieder auf dem Campingplatz „Zur hohlen Eiche“ in Klockow vom 2.9. bis zum 4.9. statt.

Ab 13.00 Uhr trudelten die ersten Teilnehmer ein und sortierten ihre Camper-Vans, Zelte und Wohnwagen oder zogen in die angemieteten Blockhäuser des Campingplatzes ein.

Anschließend wurde noch vor dem obligatorischen Abendspaziergang der Trainingsparcour mit den Geräten und dem Zaun aufgebaut.

Eine zweite Gruppe widmete sich dem Aufbau unseres großen Gemeinschaftszeltes. Tische und Bänke sowie die Lichterdekoration gestalteten das Zelt gemütlich.

Die Aufregung der Hunde zum ersten Spaziergang, noch vor dem Abendessen, war deutlich zu spüren. Gegen 19:00 servierte der Gastwirt der Waldschänke des Campingplatzes das wie üblich hervorragende Abendessen, bei dem wir aus vier leckeren Gerichten wählen durften.

Es wurde am Abend früh kühl und so waren wir froh, im gemütlichen und vorgeheizten Gemeinschaftszelt zusammenrücken zu können.

Der gesellige Abend ging für die Erschöpften schon um 22:00 Uhr zu Ende und für den ein oder anderen war es sogar um 2:00 Uhr am nächsten Morgen noch nicht zu spät.

Dem geschuldet startete der nächste Tag für alle etwas unterschiedlich, – aber das Training mußte pünktlich und kurz nach dem Frühstücksbüffet starten.

Das Frühstücksbüffet war wirklich üppig und ließ keine Wünsche offen.

So gestärkt startete das Training mit den Hunden in Form einer Unterordnungs- und Formationsübung auf der Straße vor dem Campingplatz.

Der eigentliche Wiesenplatz ließ aufgrund des starken Morgentaus noch kein Training im Parcours zu.

Und wegen der zu dieser Jahreszeit schon tief stehenden Sonne und der überwiegend beschatteten Wiese konnten wir auch kein Training und Wettkampf im Parcours vor dem Nachmittag einplanen.

Deshalb wurde auch erneut und nach eine kleinen Ruhepause wieder ein Training auf der Straße vor dem Campingplatz durchgeführt.

Spätestens da weckten wir mit unseren Hunden das Interesse einiger Mitcamper des Platzes, die uns zuschauten, fotografierten und sogar spontan mit Ihren Hunden mitmachten.

Um 14:00 trafen wir uns wieder im Zelt und fleißige Bäcker*innen verwöhnten uns mit vielerlei Kuchen.

Dann wurde es ernst. Die Staffeln wurden zusammengesetzt, die Startfolge wurde festgelegt und los ging’s. Rechtzeitig zum Start war der Wiesenplatz sonnig und trocken genug.

Es gab zwei Durchläufe und der unvermeidliche Sieger war: Detlef mit seiner Staffel.

Zweite Disziplin: die „Perfekte Minute“, – wieviel Geräte schaffen der Hund und sein Mensch fehlerfrei und in einer Minute.

Vivi und Otto legten als erste Starter die Messlatte schon sehr hoch.

Aber die Teams wuchsen mit der Herausforderung über sich hinaus.

Am Ende war es ein Kopf an Kopf-Rennen mit zwei ersten Plätzen (Vivi mit Otto, Franka mit Emma), dicht gefolgt von Kerstin und Timi auf dem zweiten Platz und als Dritte Ilka und Charlie.

Für alle Zuschauer und Teilnehmer war es ein großes Vergnügen dabei gewesen zu sein.

Noch einen kleinen Spaziergang zum Abschluss des Kampftages und die Hunde waren geschafft.

Auf uns aber wartete ein geselliger Grillabend vom Feinsten, – All You Can Eat -, zu dem der Meister am Grill geladen hatte.

Bevor wir alle erschöpft zu unseren Hunden in die Kojen krochen hatten wir noch unseren gewohnten Absacker im Zelt bei romantischem Kerzenlicht, Praliné und Schachspiel.

Nirgendwo schläft man in einer solchen Ruhe wie auf dem Campingplatz in Klockow.

Auch am Sonntag nach dem Frühstück wurde um 10:30 Uhr mit dem Training begonnen. Die Geräte waren schon verstaut, und so ließen wir unser Wochenende mit einem Training vor dem Campingplatz und einem Waldspaziergang ausklingen.

Wir nahmen Abschied in gewohnter Runde bei leckeren großen Eisbechern und versprachen uns, im nächsten Jahr in Klockow wieder dabei zu sein!

Was die Hunde an diesem Wochenende erlebt haben:

wie neugierig Alpakas sein können,

daß Pferde groß und klein sein können,

daß Scooter einen nicht aus der Ruhe bringen müssen

und Kinderwagen zum Alltag gehören und man Autos aus dem Wege gehen muss.

Was die Menschen an diesem Wochenende gelernt haben:

daß Pferde nerven wenn sie auf schwarz/weißen Feldern stehen,

daß man auch Erster von hinten sein kann,

daß Zeit doch kein Geld kostet

und daß selbst der längste Zaun schnell auf – und wieder abgebaut ist.

Beitrag: Ulla Kahon